Fischerdorf Vitt

am Fuße der Leuchttürme vom Kap Arkona

Die Halbinsel Wittow war einst das Zentrum des Ostseeheringfanges. Zu dieser Zeit gab es große Handelsplätze an denen die Kaufleute ankerten. Um den frisch gefangenen Fisch verpacken zu können, wurden in einigen natürlichen Meeresbuchten Hütten errichtet.

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Der Name des Ortes „Fischerdorf Vitt“ stammt vom mittelalterlichen Wort „Vitten“ ab, was soviel wie Anlande- oder Handelsplatz bedeutet. Als Fischerhafen war Vitt schon im 10. Jhd. der slawischen Jaromarsburg am Kap Arkona zugehörig.

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Ein Wahrzeichen neben den kleinen schilfgedeckten Fischerhäusern ist die 1806-1816 erbaute Kappelle. Sie wurde auf Anregung des Pastors Gotthard Ludwig Kosegarten nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel erbaut.

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In der Uferschlucht der Steilküste direkt an der Ostsee gelegen, hat die historische Siedlung Vitt bis heute seinen ursprünglichen Charakter bewahrt. 1946 erhielt Vitt erstmalig elektrisches Licht. Heute steht der kleine idyllische Ort unter Denkmalschutz.

Am Ufer von Vitt